Pfarrer in Enzen

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Vikare, Pfarrverwalter und andere Geistliche, die vor 1806 den Priesterdienst in der Filialkirche St. Kunibert Enzen ausübten

1079 Hilfsgeistliche des Pfarrers von St.Peter aus Zülpich.
1248 Vizekuraten und Kapläne des Probstes von St.Peter aus Zülpich.
1358 Jakob Morstorp wird in zwei Urkunden als Geistlicher in Enzen genannt.
1366 Johann von Vinstingen (?Wisskirchen) wird als Pfarrer von Enzen genannt.
1541 – 1550 verrichtete der Pfarrer von Wißkirchen den Priesterdienst.
1559 Herr Johann von Entzen wird als Pastor derselben gennant
1631 – 1636 Wilhelm Coenen wird als Pastor für Wißkirchen und die Filiale Enzen eingeführt. Er stirbt 1636.
1659 Johannes Costerus wird als Pastor für Wißkirchen und Enzen eingeführt. Er ist ein sternkundiger Mann. (Am 15.02.1667 ist er nochmals als Geistlicher von Enzen genannt).
1694 Petrus Althausen wird als Benefiziat erwähnt.
1695 – 1729 Pfarrer Matthias Birrenkoven ist Geistlicher in Enzen. Er stirbt am 12.02.1729 infolge von neun Wunden, die ihm Diebe bei einem Einbruch in seinem Haus zugefügt hatten. Seine Haushälterin Gertrud Cronenberg ist 7 Tage vorher durch drei Wunden von den Räubern getötet worden.
1739 – 1751 Der Geistliche Schützendorf ist Benefiziat von Enzen. Sein Gehalt beträgt 9 Malter Korn, 4½ Pfund Wachs und 80 Gulden.
1759 – 1792 Peter Huberti ist Pastor von Wißkirchen und Enzen.
1774 Gerhard Wirtz wird als Vikar erwähnt. Danach Konrad Fleuster.
1795 – 1797 Ist Lorentz Vikarius von Enzen.
1806 Ist Felten Vikarius in Enzen.Er wird im selben Jahr versetzt.

Auch die Geistlichen (Mönche und Priester) vom naheliegenden Kloster Antonigartzem leisten zwischen 1352 - 1802 Seelsorge- und Hilfsdienste in der Enzener Kirche. Von ca. 1550 bis 1803 ( rund 250 Jahre lang) war Enzen Filialkirche von Wißkirchen. Von 1804 – 1806 ist Enzen Filiailkirche von Lövenich.

Die Pfarrer der selbständigen Pfarrei St. Kunibert Enzen

1806 – 1812 August Jakobus Lux
1812 – 1812 P. Dahlem
1813 – 1813 Peter M. Drueg
1813 – 1818 Hermann Josef Dickopp
1818 – 1829 Franz Fromm
1829 – 1834 Wilhelm Keutmann
1835 – 1839 Christian Stern
1839 – 1860 Johann Baptist Flink
1861 – 1862 Peter Joseph Venth
1862 – 1872 Johann Wilhelm Herkenrath
1872 – 1883 Johann Hubert Peduzio
1884 – 1887 Heinrich Hubert Ochs
1887 – 1893 Augustin Lauvenberg
1893 – 1909 Franz Konrad Blaesen
1909 – 1940 Karl August Funke
1940 – 1970 Johann Joseph Eusten
1971 Joseph Espey
1972 – 1999 Peter Pay Yu Fon
1999 – 2001 Lambert Schäfer
2002 – 2004 Markus Polders
2004 – 2006 Guido Zimmermann
2006 Stefan Lischka