Aktuelles

Am Sonntag, den 28.02.2021, wurde in Enzen der “Verein zum Erhalt der Enzener Kultur und Dorfgeschichte” (kurz: VEKD) gegründet. Wie es der Name bereits ausdrückt, liegt den Vereinsmitgliedern besonders das Sammeln und Archivieren von Dokumenten und Zeitzeugnissen, die im direkten Zusammenhang mit der Historie des Dorfes stehen, am Herzen.

Bereits seit vielen Jahren bestehen in Enzen vereinzelt teils sehr umfangreiche Sammlungen historischer Dokumente, darunter Kartenmaterial, amtliche Bekanntmachungen, Totenzettel, Zeitzeugenberichte, etliche Fotos und vieles mehr. Diese Materialien möchte man gerne der interessierten Öffentlichkeit zugänglich machen und plant zu diesem Zweck die Einrichtung eines Heimatmuseums. Der VEKD organisiert die notwendigen Umbaumaßnahmen und wird später als Betreiber und Ansprechpartner für das Museum fungieren. Fertigstellung und Eröffnung des Museums ist für Herbst/Winter 2021 geplant.

Auf der Gründungsversammlung wurde Peter Reuter zum 1. Vorsitzenden gewählt. Anne Heilmann übernahm den Posten der 2. Vorsitzenden, Beatrix Matheis wurde zum Kassenwart gewählt, Schriftführer wurde Dirk Klotz und Beisitzer Claus Berk.

Derzeit hat der Verein noch wenige Mitglieder - was vor allem der aktuellen Corona-Situation geschuldet ist. Das möchte man gerne ändern und wird sich in den kommenden Wochen vor allem um die Mitgliederwerbung kümmern. Sowohl aktive als auch fördernde Mitgliedschaft ist möglich.
Interessenten melden sich gerne unter der Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch bei einem der Vorstandsmitglieder.

Homepage: www.vekd.de

Peter ReuterEinen kurzweiligen und hochinteressanten Abend erlebten die Zuhörer am Mittwochabend im gut gefüllten Pfarrheim zu Enzen.

Peter Reuter (52 Jahre jung), ein echter Enzener, stellte einem aufmerksamen Publikum sein Buch vor mit dem Titel „Enzen zur Zeit des Nationalsozialismus 1933 – 1945  -  eine Zeitzeugendokumentation von Ereignissen vor und während des zweiten Weltkrieges“.

Über Jahre, ja, Jahrzehnte hat Peter Reuter sein Material zum Thema gesammelt, Fakten und Dokumente recherchiert, viele Bilddokumente gesichtet und mit unzähligen Zeitzeugen gesprochen, bis schließlich der Gedanke in ihm reifte, alle diese Sachen in Buchform zu bringen, getragen auch in der Überlegung, dass sonst eines Tages all diese Dokumente spurlos verschwunden sein könnten.

Peter Reuters Vortrag war so lebendig, dass man schon eine deutliche Vorahnung davon bekommen konnte, wie sich die Ideologie des dritten Reiches stetig steigend ausbreiten konnte. Und ganz lebendig wurde sein Vortrag eben auch dadurch, dass es in seinem Buch  um bewegende Schicksale Enzener Bürger geht, die im Krieg ihr Leben lassen mussten oder das große Glück hatten, die Kriegszeit mehr oder weniger unversehrt zu überstehen.

 

Im Anschluss an die Buchvorstellung gab Wolfgang Embgenbroich, ebenfalls ein Ur-Enzener, dem Publikum auf erfrischende Art und Weise, einen kurzen Abriss über die Geschichte Enzens. W. Embgenbroich  erzählte von etlichen Ausgrabungen und Funden in Enzen, aus denen hervorgeht, dass Enzen in der alten Zeit ein absolut geschichtsträchtiger Ort gewesen sein muss.

Danach konnten alle Interessenten ein Exemplar dieses tollen Buches käuflich erwerben.

So endete ein kurzweiliger Abend in dem schönen Gefühl: Hier hat uns ein Enzener Jung mit seinem Buch und seinen Geschichten und Anekdoten ein wirklich tolles Geschenk gemacht.

 

Danke, Peter Reuter!

Liebe Freunde von Enzen,

es gibt Neuigkeiten:

enzen buchtitel p.reuterUnser Fachmann für die Enzener Geschichte, Peter Reuter, hat ein hochinteressantes Buch geschrieben: Unter dem Titel "Enzen in der Zeit des Nationalsozialismus 1933 – 1945" werden von Enzener Zeitzeugen bestätigte Ereignisse in unserem kleinen Dorf vor und während des zweiten Weltkrieges dokumentiert!

Auf 112 Seiten zeichnen sachliche, wahrheitsgemäße Fakten, kombiniert mit Fotos und Abbildungen von alten Dokumenten, ein eindrucksvolles Bild der damaligen Zeit. Anhand chronologisch gelisteter Gemeinderatsprotokolle lässt sich der stetig steigende Einfluss der Ideologie des dritten Reiches nachvollziehen.

Es werden bewegende Schicksale Enzener Bürger beschrieben, die im Krieg ihr Leben lassen mussten oder das große Glück hatten, die Kriegszeit mehr oder weniger unversehrt zu überstehen. Viele der erwähnten Namen sind in Enzen heute noch gut bekannt.

Beeindruckend ist auch das Fotomaterial, welches von Zeitzeugen oder deren Kinder und Enkeln in großzügiger Weise zur Verfügung gestellt wurde. So manches Gesicht wird dem Leser vertraut erscheinen und die alten Dorfansichten vermitteln einen faszinierenden Eindruck davon, wie unser Enzen damals ausgesehen hat.

Legende:

  Müllentsorgung Enzen   Freiwillige Feuerwehr   JGV Enzen
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