Pfarrer in Enzen: Unterschied zwischen den Versionen

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=== 1907 ===
 
=== 1907 ===
 
Margaretha Schleiffer, Tochter der Ackersleute Kunibert Schleiffer und Gertrud Esser, tritt in das Benediktinerinnenkloster der Ewigen Anbetung in Bonn-Endenich ein. Ihr Klostername ist Schwester Dominica.
 
Margaretha Schleiffer, Tochter der Ackersleute Kunibert Schleiffer und Gertrud Esser, tritt in das Benediktinerinnenkloster der Ewigen Anbetung in Bonn-Endenich ein. Ihr Klostername ist Schwester Dominica.
 
== Stifter für das Wohl der Enzener Kirche ==
 
=== 1702 ===
 
Schenkt Freiherrin Anna von Goltstein, geb. von Mirbach (Herrin der Burg Enzen) mittels einer Urkunde der Kirchengemeinde 2.225 Taler zwecks Anstellung und Unterhaltung eines Priesters. Sie baut auch ein Vikariehaus in Enzen.
 
=== 1849 ===
 
Läßt die Jungfrau Anna Katharina Vois das große Friedhofskreuz errichten, welches 1869 nach gehaltener Mission als Missionskreuz geweiht wird.
 
=== 1862 ===
 
Die Geschwister Josepd Vilz und Magdalena Althausen geb. Vilz lassen ein Heiligenhäuschen vor der Westseite des Dorfes errichten
 
=== 1895 ===
 
Frau Elisabeth Schick, geb. Althausen, schenkt der Kirchengemeinde eine 19.87 ar große Ackerparzelle zwecks Kirchenneubau
 
=== 1896 ===
 
Die Familien Pirig, Schick, Brauweiler und Frl. Vilz stiften 3 Chorfenster in der neuen Kirche
 
=== 1904 ===
 
Peter Mückenhausen erklärt sich bereit, den dritten Altar der Fronleichnams-Prozession neben seinem Hause zu errichten. Aus diesem Anlaß lässt er dort ein Kreuz aus Eisen mit einem Korpus aus Zinkguß aufstellen
 

Version vom 8. Februar 2018, 17:29 Uhr

Vikare, Pfarrverwalter und andere Geistliche, die vor 1806 den Priesterdienst in der Filialkirche St. Kunibert Enzen ausübten:

1079

Hilfsgeistliche des Pfarrers von St.Peter aus Zülpich.

1248

Vizekuraten und Kapläne des Probstes von St.Peter aus Zülpich.

1358

Jakob Morstorp wird in zwei Urkunden als Geistlicher in Enzen genannt.

1366

Johann von Vinstingen (?Wisskirchen) wird als Pfarrer von Enzen genannt.

1541 - 1550

verrichtete der Pfarrer von Wißkirchen den Priesterdienst.

1559

Herr Johann von Entzen wird als Pastor derselben gennant 1631 - 1636 === Wilhelm Coenen wird als Pastor für Wißkirchen und die Filiale Enzen eingeführt. Er stirbt 1636.

1659

Johannes Costerus wird als Pastor für Wißkirchen und Enzen eingeführt. === Er ist ein sternkundiger Mann. (Am 15.02.1667 ist er nochmals als Geistlicher von Enzen genannt).

1694

Petrus Althausen wird als Benefiziat erwähnt.

1695 – 1729

Pfarrer Matthias Birrenkoven ist Geistlicher in Enzen. Er stirbt am 12.02.1729 infolge von neun Wunden, die ihm Diebe bei einem Einbruch in seinem Haus zugefügt hatten. Seine Haushälterin Gertrud Cronenberg ist 7 Tage vorher durch drei Wunden von den Räubern getötet worden.

1739 – 1751

Der Geistliche Schützendorf ist Benefiziat von Enzen. Sein Gehalt beträgt 9 Malter Korn, 4½ Pfund Wachs und 80 Gulden.

1759 – 1792

Peter Huberti ist Pastor von Wißkirchen und Enzen.

1774

Gerhard Wirtz wird als Vikar erwähnt. Danach Konrad Fleuster.

1795 – 1797

Ist Lorentz Vikarius von Enzen.

1806

Ist Felten Vikarius in Enzen.Er wird im selben Jahr versetzt. Auch die Geistlichen (Mönche und Priester) vom naheliegenden Kloster Antonigartzem leisten zwischen 1352 - 1802 Seelsorge- und Hilfsdienste in der Enzener Kirche. Von ca. 1550 bis 1803 ( rund 250 Jahre lang) war Enzen Filialkirche von Wißkirchen. Von 1804 - 1806 ist Enzen Filiailkirche von Lövenich.

Die Pfarrer der selbständigen Pfarrei St. Kunibert Enzen

1806 – 1812

August Jakobus Lux

1812 – 1812

P. Dahlem

1813 – 1813

Peter M. Drueg

1813 – 1818

Hermann Josef Dickopp

1818 – 1829

Franz Fromm

1829 – 1834

Wilhelm Keutmann

1835 – 1839

Christian Stern

1839 – 1860

Johann Baptist Flink

1861 – 1862

Peter Joseph Venth

1862 – 1872

Johann Wilhelm Herkenrath === 1872 – 1883 Johann Hubert Peduzio

1884 – 1887

Heinrich Hubert Ochs

1887 – 1893

Augustin Lauvenberg

1893 – 1909

Franz Konrad Blaesen

1909 – 1940

Karl August Funke

1940 – 1970

Johann Joseph Eusten

1971

Joseph Espey

1972 – 1999

Peter Pay Yu Fon

1999 – 2001

Lambert Schäfer

2002 – 2004

Markus Polders

2004 – 2006

Guido Zimmermann

2006

Stefan Lischka

Enzener in geistlichen Ämtern, Würden, Diensten und Berufungen:

1439

Cristian Maysenbart von Enzen ist Pfarrer in Obergartzem.

1439

Der Münstereifeler Kanonikus Laurencius von Enzen wird als Testamentvollstrecker des Zülpicher Altarist Gotfridus Rempel genannt.

1605

Henrich von Entzen wird als Generaleinnehmer des Erzstiftes “Cölln“genannt.

1612 bis 1636

ist Johann Entzen Pfarrer an St. Martin in Euskirchen.

1624

wird Gerardus ab Entzen geboren, später war er Prior in Ahrnstein, gestorben ist er 1671

1649

Theodor von Enzen steht als Stifter auf einer Glocke der Zülpicher Martinskirche.

1802

Dr. Kanonikus Steinhausen wird in Enzen geboren. Er wird 1826 zum Priester geweiht. Von 1830 - 1834 ist er Pfarrer im Nachbarort Lövenich. Später Priester in Köln an Groß St.Martin, dann an St.Alban

1852

ist er Kanonikus in Aachen

1854

wurde er krank und zog sich in seine Heimat Enzen zurück.

1863

schrieb er das Buch“Die Geschichte von Enzen“. Ferner war er Verfasser von 14 bis heute festgestellter Werke. Darunter ein Gedichtsband mit 333 Seiten. Im August 1877 stirbt er friedlich in seinem Heimatort

1820

Die Enzener Jungfrau Maria Körfgen wird Nonne in dem Ursulinen-Kloster in Düren.

1825

Der Enzener J. Josef Vois wird Priester. Er starb auf Burg Arloff.

1827

Geburt des Dr. Peter Steinhausen. 1851 wird er zum Priester geweiht. Er war als Philologe tätig an den Gymnasien in Eupen, Emmerich und Koblenz. 1894 stirbt er in Vallendar bei Koblenz und wird dort beerdigt.

1839

Peter Michael Althausen wird Priester. Er wurde 1815 in Enzen geboren. Als Vikar von Ersdorf bei Rheinbach stirbt er sehr jung 1841.

1891

Eva Wolfgarten, Tochter der Ackersleute Gerhard Wolfgarten und Anna Katharina Bong, wird Nonne bei den Franziskanerinnen der Ewigen Anbetung in Olpe

1896

Anton Joseph Garzem,Sohn von Mathias Wilhelm Garzem und Brigitte Tüttenberg, tritt in das Benediktinerkloster Maria Laach ein.

1907

Margaretha Schleiffer, Tochter der Ackersleute Kunibert Schleiffer und Gertrud Esser, tritt in das Benediktinerinnenkloster der Ewigen Anbetung in Bonn-Endenich ein. Ihr Klostername ist Schwester Dominica.